Zero Motorcycles DS 2010
Typ Zweiräder
Antrieb Elektroantrieb
| Concept-Car | |
| Motor | Permanenterregter Gleichstrom-Elektromotor |
| Motorleistung | 22 kW/ 31 PS |
| Beschleunigung | (0-100) 0,00 |
| Höchstgeschw. | 105 km/h |
| Tankinhalt | Batteriekapazität 4 kWh (58 Volt @ 70Ah) |
| Kraftstoffverbrauch | weniger als 0,01 Euro pro Kilometer |
| Reichweite | 60 km |
| Ladezeit | ca. 4 h |
| Gewicht | 125,6 kg |
| Preis | 9995,00 € |
Zero Dual Sport
Die Zero DS vereint Innovation mit Leidenschaft. Sie gilt als eines der vielseitigsten Elektromotorrad der Welt. Entwickelt um agil im Dreck zu wühlen und flink auf der Straße zu sein, steht die Zero DS für eine neue Form der Freiheit.
Lassen Sie all das Gewöhnliche hinter sich und breschen Sie einen Schotterweg oder eine staubige Piste entlang. Am Ziel schlüpfen Sie wieder in Ihr Alltagsgewand. Die Zero DS ist bei Bedarf tough oder distinguiert, schick, aber nicht ohne Kanten. Ganz wie Sie wollen. Ihre Doppelrohrschwinge ist ein echter Blickfänger, der Leichtigkeit und Steifigkeit gekonnt vereint.
Vom fortschrittlichsten, derzeit erhältlichen Elektroantrieb angetrieben, ist die Zero DS ein vollelektrisches Motorrad, das auf jeder Strecke zurecht kommt. Durch unser eigens entwickeltes Fahrwerk navigieren Sie souverän um jedes Hindernis. Bei schwierigen Manövern liefert der optimierte, kupplungsfreie Direktantrieb eine erstaunliche Reaktionsfreudigkeit.
Fahrgefühl mittels besserer Gerwichtsverteilung optimiert Was zuerst auffällt, ist der weitaus bessere Fertigungsstand der Produkte als bei der Erstvorstellung vor Jahresfrist, als die Zero-Modelle noch handgebauten Prototypen glichen. Gegenüber "normalen" Motorrädern weist die Zero DS indes gewisse Eigentümlichkeiten auf, an die es sich zu gewöhnen gilt: Die lange, schmal geschnittene Sitzbank hängt in luftigen 88,9 Zentimetern Höhe, dazu bringt der Griff an den tief angebrachten konischen Lenker eine sportive Vorlage mit sich. Die große Bauhöhe wurde notwendig, weil direkt unter dem Polster der Batteriepack untergebracht ist. Darunter befindet sich das fest eingebaute Ladegerät, das an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden kann.
Für die Stabilität der ganzen Konstruktion sorgt ein von Zero selbst entwickelter Leichtmetall-Schleifenrahmen, der lediglich 8 Kilogramm wiegt.
Insgesamt bringt die DS leichtgewichtige 125,6 Kilo auf die Waage, von denen mit 43,1 Kilogramm ein Großteil auf die Batterie entfällt. Da erstaunt es, dass die DS trotz der hohen Batterie-Einbaulage keine besonders gewöhnungsbedürftigen Fahreigenschaften zeigt - die Dual Sport-Zero fährt sich nicht zuletzt dank des stabilitätsfördernden Siebzehnzoll-Vorderrades durchaus nachvollziehbar und agil.
105 km/h Spitze ja, 60 Km Reichweite schwierig Vom geräuschlosen Start weg steht dem Fahrer ein kräftiges Drehmoment zur Verfügung, mit dem die DS losprescht wie von der Tarantel gestochen. Der Direktantrieb erübrigt ein Schaltgetriebe, ohne Kupplung und Getriebe fährt sich die DS wie ein Automatikmotorrad. Nach dem vehementen Initialschub verlangsamt sich die Beschleunigung jedoch als Folge der E-Motor-Charakteristik und der Schub wird nur noch als mittelprächtig wahrgenommen.
Die versprochene Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h - die beiden Zero-Straßenmodelle gelten daher als Leichtkrafträder, die mit dem A1-Führerschein gefahren werden dürfen - scheint mit ein wenig Anlauf tatsächlich erreichbar. Die angegebene Reichweite von 60 Kilometern für den Einsatz unter üblichen Bedingungen darf jedoch angezweifelt werden - zu schnell ging die Balkenanzeige für den Ladezustand im Cockpit in Richtung Zero. Das Batterie-Limit war jedoch noch nicht erreicht, ab dem der Elektromotor auf ein Drittel seiner Maximalleistung abregelt und zur nächsten Steckdose tuckert. Nach vier Stunden Ladezeit ist die volle Leistung wieder da, schon nach zwei Stunden stehen 80 Prozent der Kapazität wieder zur Verfügung.
Besitzer der Enduro und des Crossers haben es da einfacher: Deren kleinerer und mit 20,9 Kilo deutlich leichterer Power-Pack ist einfach ausbaubar und kann gegen einen zweiten getauscht werden. Mit voll geladener Batterie sind je nach Belastung wieder zwischen 15 und 20 Minuten knackiger Offroad-Einsatz drin.
Da die neuen Zero Elektromodelle in fahrdynamischer Hinsicht einen durchaus vernünftigen Eindruck machen, dürfte als wichtigster Knackpunkt für die Akzeptanz die Preisfrage gelten: 9 995 Euro kosten die beiden Zero S und DS-Modelle, die Crossmaschine MX Sport kommt auf 8 295 Euro, die Enduro Zero X kostet 7 495 Euro. Dazu kommen 2 400 Euro für den zweiten Akku. Das sind enorme Kosten für ein zugegeben höchst individuelles Fahrerlebnis.
Lassen Sie all das Gewöhnliche hinter sich und breschen Sie einen Schotterweg oder eine staubige Piste entlang. Am Ziel schlüpfen Sie wieder in Ihr Alltagsgewand. Die Zero DS ist bei Bedarf tough oder distinguiert, schick, aber nicht ohne Kanten. Ganz wie Sie wollen. Ihre Doppelrohrschwinge ist ein echter Blickfänger, der Leichtigkeit und Steifigkeit gekonnt vereint.
Vom fortschrittlichsten, derzeit erhältlichen Elektroantrieb angetrieben, ist die Zero DS ein vollelektrisches Motorrad, das auf jeder Strecke zurecht kommt. Durch unser eigens entwickeltes Fahrwerk navigieren Sie souverän um jedes Hindernis. Bei schwierigen Manövern liefert der optimierte, kupplungsfreie Direktantrieb eine erstaunliche Reaktionsfreudigkeit.
Fahrgefühl mittels besserer Gerwichtsverteilung optimiert Was zuerst auffällt, ist der weitaus bessere Fertigungsstand der Produkte als bei der Erstvorstellung vor Jahresfrist, als die Zero-Modelle noch handgebauten Prototypen glichen. Gegenüber "normalen" Motorrädern weist die Zero DS indes gewisse Eigentümlichkeiten auf, an die es sich zu gewöhnen gilt: Die lange, schmal geschnittene Sitzbank hängt in luftigen 88,9 Zentimetern Höhe, dazu bringt der Griff an den tief angebrachten konischen Lenker eine sportive Vorlage mit sich. Die große Bauhöhe wurde notwendig, weil direkt unter dem Polster der Batteriepack untergebracht ist. Darunter befindet sich das fest eingebaute Ladegerät, das an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden kann.
Für die Stabilität der ganzen Konstruktion sorgt ein von Zero selbst entwickelter Leichtmetall-Schleifenrahmen, der lediglich 8 Kilogramm wiegt.
Insgesamt bringt die DS leichtgewichtige 125,6 Kilo auf die Waage, von denen mit 43,1 Kilogramm ein Großteil auf die Batterie entfällt. Da erstaunt es, dass die DS trotz der hohen Batterie-Einbaulage keine besonders gewöhnungsbedürftigen Fahreigenschaften zeigt - die Dual Sport-Zero fährt sich nicht zuletzt dank des stabilitätsfördernden Siebzehnzoll-Vorderrades durchaus nachvollziehbar und agil.
105 km/h Spitze ja, 60 Km Reichweite schwierig Vom geräuschlosen Start weg steht dem Fahrer ein kräftiges Drehmoment zur Verfügung, mit dem die DS losprescht wie von der Tarantel gestochen. Der Direktantrieb erübrigt ein Schaltgetriebe, ohne Kupplung und Getriebe fährt sich die DS wie ein Automatikmotorrad. Nach dem vehementen Initialschub verlangsamt sich die Beschleunigung jedoch als Folge der E-Motor-Charakteristik und der Schub wird nur noch als mittelprächtig wahrgenommen.
Die versprochene Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h - die beiden Zero-Straßenmodelle gelten daher als Leichtkrafträder, die mit dem A1-Führerschein gefahren werden dürfen - scheint mit ein wenig Anlauf tatsächlich erreichbar. Die angegebene Reichweite von 60 Kilometern für den Einsatz unter üblichen Bedingungen darf jedoch angezweifelt werden - zu schnell ging die Balkenanzeige für den Ladezustand im Cockpit in Richtung Zero. Das Batterie-Limit war jedoch noch nicht erreicht, ab dem der Elektromotor auf ein Drittel seiner Maximalleistung abregelt und zur nächsten Steckdose tuckert. Nach vier Stunden Ladezeit ist die volle Leistung wieder da, schon nach zwei Stunden stehen 80 Prozent der Kapazität wieder zur Verfügung.
Besitzer der Enduro und des Crossers haben es da einfacher: Deren kleinerer und mit 20,9 Kilo deutlich leichterer Power-Pack ist einfach ausbaubar und kann gegen einen zweiten getauscht werden. Mit voll geladener Batterie sind je nach Belastung wieder zwischen 15 und 20 Minuten knackiger Offroad-Einsatz drin.
Da die neuen Zero Elektromodelle in fahrdynamischer Hinsicht einen durchaus vernünftigen Eindruck machen, dürfte als wichtigster Knackpunkt für die Akzeptanz die Preisfrage gelten: 9 995 Euro kosten die beiden Zero S und DS-Modelle, die Crossmaschine MX Sport kommt auf 8 295 Euro, die Enduro Zero X kostet 7 495 Euro. Dazu kommen 2 400 Euro für den zweiten Akku. Das sind enorme Kosten für ein zugegeben höchst individuelles Fahrerlebnis.